Sacro-Occipital-Technik (S.O.T.)

Die sanfte Chiropraktik schlechthin. Von einem der beiden wirklichen Pioniere der Osteopathie und Chiropraktik: Dr. MB. De Jarnette, DC

Die Sacro Occipital Technik wird wegen der physiologischen Beziehungen zwischen Sacrum (Kreuzbein) und dem Occiput (Hinterhauptbein) so bezeichnet. Diese zwei Regionen dienen als Ankerpunkte für die harte Hirnhaut (Dura mater), welche das Gehirn und das Rückenmark umgibt. Im inneren dieser Membran befindet die Rückenmarksflüssigkeit, das Liquor cerebralis.

Der Kreislauf des Liquor durch das gesamte Nervensystem ist für eine gute Gesundheit mit verantwortlich. Eine genaue, regelmäßige, rhythmische Bewegung zwischen Schädel und Kreuzbein regelt den optimalen Kreislauf des Liquor um das Gehirn und das Rückenmark und durch das gesamte Nervensystem. Man nennt es auch "Sacral-Pump-Mechanismus".

Die von Experten bezeichneten Kategorien I, II und III zeigen dem Chiropraktiker die grundlegenden Typen der Schädigungen, die im menschlichen Körper auftreten können.

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Kategorie I - Craniale-durale Subluxation

Die Behandlung einer cranialen-duralen Subluxation sorgt dafür, daß der gestörte Fluß der cerebrospinalen Flüssigkeit (C.S.F.) das zentrale nervensystem nicht weiter irritiert. Dies ist in der Regel die erste Stufe der Subluxation, meist ausgelöst durch einen Beckenschiefstand. Wenn die kompensationsgrenze des Körpers überschritten wird, kann sich daraus ein Kategorie II - Syndrom entwickeln.
 

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Kategorie II - Subluxation des ISG

Subluxationen im gewichtstragenden Anteil des ISG (Ilio-Sacral-Gelenk) verursachen eine Instabilität des Körpers gegenüber der Schwerkraft. Dies hat zur Folge, daß das suturale System beeinträchtigt ist. Das Kiefergelenk und die cranialen Suturen stehen unter Streß (Anspannung) als Folge der Kompensation durch das unstabile Becken. Wenn die Kompensationsgrenze überschritten wird, kann sich daraus ein Kategorie III - Syndrom entwickeln.
 

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Kategorie III - LWS-Subluxation und Bandscheibenprobleme

Bei Subluxation der LWS stehen die Lendenwirbel nicht mehr parallel zueinander. Dadurch kommt es zur Vorwölbung bzw. Vorfall der Bandscheiben mit daraus resultierenden Nervenkompressionen mit den entsprechenden Schmerzen wie Ischialgie.
 
 

Die sanfte Tour

Die sanfte Therapieform S.O.T. arbeitet mit dem Eigengewicht des Patienten und seinen eigenen Atembewegungen. Bei entsprechender Lagerung wird das Becken wieder in seine natürliche Lage zurück gebracht. Mit bestimmten Zeitzyklen und Behandlungsabständen können manchmal unlösbare Probleme sanft wieder in Ordnung gebracht werden.